Kirche und Internet:Papst Benedikt: "Neue Epoche der Glaubensverkündigung"
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© Radio Vatikan  |
| Papst Benedikt XVI |
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Priester sollen auch in der digitalen Welt das Leben der Kirche bekannt machen. Dazu ruft Papst Benedikt XVI. die katholischen Geistlichen auf. Die modernen Kommunikationsmittel eröffnen eine „neue Epoche der Glaubensverkündigung“. Das schreibt der Papst in der Botschaft zum nächsten Mediensonntag. Der Text zum 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, wie der Mediensonntag offiziell heißt, wurde an diesem Samstag, 23.01. 2010 im Vatikan vorgestellt. Die neuen Medien böten „seelsorgerisch unbegrenzte Perspektiven“, schreibt der Papst. Die Verbreitung und der „beträchtliche Einfluss“ der neuen Kommunikationswege verpflichte die Kirche, diese Möglichkeiten engagierter zu nutzen. Priester müssten deshalb ihre Leitungsfunktion auch in den neuen Gemeinden der digitalen Welt ausüben. Sie werden aufgefordert, auch Blogs und Online-Videos zu Evangelisierung und Katechese zu nutzen. Praktische Medienkenntnis solle sich mit einer soliden theologischen Vorbereitung und Spiritualität verbinden, heißt es in der Botschaft. Die Papst-Botschaft zum Mediensonntag 2010 im Wortlaut. Ein Gebet vor dem Gang ins Internetvon JOHN ZUHLSDORF
Almighty and eternal God, who created us in Thy image and bade us to seek after all that is good, true and beautiful, especially in the divine person of Thy Only-begotten Son, our Lord Jesus Christ, grant, we beseech Thee, that, through the intercession of Saint Isidore, Bishop and Doctor, during our journeys through the internet we will direct our hands and eyes only to that which is pleasing to Thee and treat with charity and patience all those souls whom we encounter. Through Christ our Lord. Amen. Allmächtiger und ewiger Gott der Du uns geschaffen hast nach deinem Bilde und uns geboten hast zu suchen nach allem, was da gut, wahr und schön ist besonders in der göttlichen Person deines eingeborenen Sohnes, unseres Herren Jesus Christus Erhöre unser Flehen durch die Fürsprache von Sankt Isidor, Bischof und Doktor daß während unserer Reisen durch das Internet wir unsere Hände und Augen nur auf Dinge richten mögen, die Dich erfreuen und all jene Seelen, die uns begegnen behandeln mit Geduld und Barmherzigkeit durch Christus unseren Herren. Amen.
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Isidor von Sevilla - Patron des Internets
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Isidor von Sevilla ist der Patron des Internets Der Erzbischof von Sevilla lebte von 560 bis 636 und war ein bedeutender Theologe, Gelehrter und Schriftsteller. Mit den Etymologiae, einer 20-bändigen Enzyklopädie und durch die Förderung von Bibiliotheken machte er das Wissen seiner Zeit weiten Kreisen zugänglich. Deshalb wurde er auch zum Kirchenlehrer erklärt und, da man im Medium Internet ebenfalls das Wissen der Welt abrufen kann, 2001 zum Patron des Internets erklärt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass das Internet mittlerweile fest in der Gesellschaft verwurzelt ist - kaum ein Unternehmen, eine Behörde, oder Schule kommt heute ohne Internetpräsenz aus. Dass jede Person online ist, wird in vielen Bereichen inzwischen einfach vorausgesetzt. Sein Gedenktag ist sein Todestag, der 4. April. Das Computer-Gebet
Gott, Du bist mein Programmierer, ich kann niemals „abstürzen“. Du installierst Deine Software
auf der Festplatte meines Herzens.Alle Deine Befehle sind benutzerfreundlich. eine Gebrauchsanweisung führt mich auf die richtigen Seiten um Deines Namens willen. Selbst wenn ich durch die Probleme und Schwierigkeiten des Lebens „surfe“, muss ich keinen Virus befürchten, denn Du bist mein „Back-up“. Dein Passwort beschützt mich, Du wirst mir ein Menü ausarbeiten, wenn mich meine Feinde bedrängen. Deine Hilfe ist nur einen Tastendruck entfernt. Deine Güte und Deine Barmherzigkeit werden mich jeden Tag meines Lebens begleiten. Am Ende vereinige bitte meine „Datei“ mit der Deinen und ich bin für immer gerettet. Amen.
Die Verfasserin des Computergebetes ist Schwester M.Theodolinde Mehltretter aus München
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